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Originelle Rechtschreibung III

25. Januar 2009 · 1 Kommentar

Originelle Rechtschreibung III Suche den Fehler – kleiner Tipp: Das ist vermutlich der am häufigsten falsch geschriebene gastronomische/kulinarische Begriff. Das ist aber auch zu gemein mit diesen Akzenten …

Gesehen in Herrsching am Ammersee

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Einbürgerungstest für München

21. Januar 2009 · 2 Kommentare

Die Münchner Antwort auf den Einbürgerungstest: Wie münchnerisch man ist, kann man jetzt bei der Süddeutschen Zeitung anhand von 30 Fragen zu verschiedenen Themen wie Sport, Politik und Geschichte prüfen – von jeweils drei Antwortmöglichkeiten ist eine richtig. Außerdem spielt es eine Rolle, wie schnell die 30 Fragen beantwortet werden.
Für meine 30 Fragen habe ich 4:28 gebraucht und 21648489 Punkte bekommen – peinlicherweise habe ich drei der Fragen falsch beantwortet. Damit bin ich in der Highscore-Liste natürlich nicht unter den 300 münchnerischsten Münchnern. Der aktuelle Spitzenreister hat 29990137 Punkte … Vielleicht sollte ich noch eine Runde versuchen – mit einem schnelleren Internetzugang  und ohne zeitraubendes scrollen :-)

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Originelle Rechtschreibung II

21. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Originelle Rechtschreibung Ein weiteres Meisterwerk origineller Rechtschreibkunst, gesehen in Herrsching am Ammersee. 
Bei diesem Angebot hätte ich zugreifen sollen, wann bekommt man schon mal einen ganzen gastronomischen Betrieb für schlappe vier Euro – und einen Kuchen gibt es noch zusätzlich – schade dass ich meine berufliche Zukunft nicht in der Gastronomie sehe.

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Daniel Kehlmann: „Ruhm“ – neun Geschichten sind eben doch kein Roman

19. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Um möglichst unvoreingenommmen an die Sache heranzugehen, habe ich Daniel Kehlmanns neuen Roman „Ruhm – ein Roman in neun Geschichten“ gelesen, ohne mich vorab zu viel mit den zahlreichen Rezensionen zu beschäftigen. Und der Klappentext klang auch ziemlich vielversprechend: 
„Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten, nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein bekannter Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen, ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein. Ein weltweit gelesener Esoterik-Guru steht kurz vor dem Selbstmord, eine Krimiautorin geht auf einer abenteuerlichen Reise in Zentralasien verloren, eine alte Dame auf dem Weg in den Tod hadert mit dem Schriftsteller, der sie erfunden hat, und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen Arbeit und Verstand. Neun Episoden ordnen sich nach und nach zu einem romanhaften Gesamtbild: ein raffiniertes Spiel mit Realität und Fiktionen: ein Buch über Ruhm und Verschwinden, Wahrheit und Täuschungen.“

Völlig begeistert war ich, nachdem ich den herrlich bösen Vorabdruck in der FAZ gelesen hatte – eine leicht gekürzte Fassung der fünften Geschichte „Osten“ .

Allerdings hätte der Klappentext mich schon vorab skeptisch machen müssen, denn die Rede ist von einem „romanhaften Gesamtbild“, und als romanhaft würde ich „Ruhm“ beschreiben können, aber das Buch als Roman zu bezeichnen, fällt mir schwer. Zwar sind die einzelnen Geschichten wirklich sehr interessant miteinander verwoben, ein Ganzes gibt das aber nicht.
Und leider begeistern auch nicht alle 9 Geschichten gleichermaßen – positiv stechen auf jeden Fall hervor „Osten“ und „Wie ich log und starb“, anderes bleibt dafür leider ziemlich blass, beispielsweise „Stimmen“. Und bei „Der Ausweg“ hätte man gerne noch mehr gelesen, erfahren, wie das mit Ralf Tanner weitergeht.
Ich will nicht abstreiten, dass alles sehr intelligent und geistreich konstruiert ist und dass „Ruhm“ zum schnellen Herunterlesen zu schade ist, dazu enthält der fast schon schmale Band (gerade 203 Seiten) einfach zu viele geniale Ideen und mehr oder weniger in Nebensätzen versteckte Spitzen. Aber irgendetwas fehlt, um mich wirklich zu fesseln und zu beeindrucken – ist es, weil doch zu viel nur angerissen wird? Die Figuren meist recht oberflächlich bleiben? Manches aufgrund der Kürze nicht gerade glaubwürdig erscheint – und damit mein ich nicht, dass Rosalie plötzlich um Jahrzehnte verjüngt wird.

Fazit: Unterhalten hat mich die Lektüre, nachhaltige Wirkung wird sie wohl auf mich nicht haben.

Wer nun doch noch einen Überblick über die zahllosen Rezensionen haben möchte, dem empfehle ich als Einstieg die Zusammenfassungen bei perlentaucher.
In der Blogosphäre ist es in Sachen Kehlmann noch erstaunlich ruhig (oder kenne ich einfach die einschlägigen Seiten noch nicht?). Frust & Freude berichtet über Assoziationen mit Ruhm – vor und nach dem Erscheinen des neuen Kehlmann-Romans. BACKontheFUTURE interessiert sich vor allem für die Thematisierung der modernen Kommunikationstechniken im Roman. Stonesand sind der Ansicht, dass selbst Loriot schmunzeln müsse  bei so viel Witz.

Wie Daniel Kehlmann wohl reagiert, wenn man ihm die folgenden beiden Fragen stellt:
1. Woher nehmen Sie eigentlich Ihre Ideen?
2. Schreiben Sie eigentlich morgens oder nachmittags?
Als Steigerung könnte man noch ergänzen: Ich habe ihr letztes Buch während der Fahrt von X nach Y gelesen  :-)

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Originelle Rechtschreibung I

19. Januar 2009 · 6 Kommentare

Originelle Rechtschreibung in Lindau am Bodensee Ein wahres Meisterwerk der Rechtschreibkunst, gesehen in Lindau am Bodensee – da drängen sich zwei Fragen geradezu auf:
1. Wie macht sich so ein gegrillter Seeteufel auf dem Gemüsebeet – wird er da nicht ganz erdig?
2. Was genau ist „la salt in bocca“  - eine englisch-italienische Wendung, die mir sagen will, dass der Seeteufel Salz im Mund hat?

Abgesehen von der originellen Rechtschreibung erinnert mich „Seeteufel auf Gemüsebeet“ ein bisschen an Loriots Jäger im Reisrand.

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Premiere: Die kleine Hexe – Juliane Köhler im Münchner Marstalltheater

18. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Thomas Dashuber Juliane Köhler spielt „Die Kleine Hexe“ im neuen Stück der Reihe Kinder-Buch-Theater des Münchner Residenztheaters. Diese Mischung aus Lesung und szenischer Darstellung ist gedacht für Kinder ab 4, begeistert aber durchaus auch Erwachsene. Der Kinderbuch-Klassiker von Otfried Preussler wird hier in einer kindgerecht gekürzten Fassung präsentiert, die etwa eineinviertel Stunden dauert und auf besonders drastische und nicht mehr zeitgemäße Passagen verzichtet.

Juliane Köhler ist die kleine Hexe und gleichzeitig Erzählerin, Rabe, Oberförster und noch viele mehr. Neben ihr am Klavier die junge Münchner Pianistin und Komponistin Laura Konjetzky. Allerdings ist sie nicht nur am Klavier aktiv, sondern erweckt diverse Haushaltsgegenstände zu musikalischem Leben: Da wird eine Teekanne ebenso Instrument wie eine Kuchenform. Und ihre Musik als „Begleitung“ zu beschreiben, wäre falsch – sie ist maßgeblich an der Lebendigkeit der Aufführung beteiligt und verleiht den vorkommenden Charakteren durch charakteristische Melodien Tiefe.

Das Publikum am Premierentag war begeistert – abgesehen von einem Mädchen das beim Anblick der Hexe in Tränen ausbrach und sich auch von Frau Köhlers Verweis darauf, dass sie eine gute Hexe sei, nicht beruhigen ließ. So begeistert, dass mehrere der kleinen Theaterbesucher im Laufe der Aufführung die Bühne enterten, um genüsslich das als Requisite eingesetzte Popcorn zu verspeisen.

Weitere Aufführungstermine:

Sonntag 01. Februar 2009, 11:00 Uhr

Sonntag 01. Februar 2009, 15:00 Uhr

Samstag 28. Februar 2009, 11:00 Uhr

Samstag 28. Februar 2009, 15:00 Uhr

Als nächste Premieren in der Reihe Kinder-Buch-Theater stehen an:

Mary Poppins (Februar 2009)

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (April 2009) 

Ich bin gespannt!

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Fahrerlose U-Bahn – eine Fahrt mit der U3 in Nürnberg

18. Januar 2009 · 1 Kommentar

die fahrerlose U3 in NürnbergEin bisschen fühlt es sich an wie in einer Geisterbahn – nur eben ohne Geister. Nürnberg ist die erste deutsche Stadt, in der es eine fahrerlose, vollautomatische U-Bahn gibt. Seit letztem Juni setzt die VAG die vollautomatischen Züge auf der Linie U3 ein. Anstelle einer Fahrerkabine haben die Züge eine Panoramascheibe, durch die kleine und auch größere Kinder die Fahrt beobachten können – und diese Möglichkeit auch zahlreich nutzen. Ein kurzes Video meiner ersten fahrerlosen U-Bahn-Fahrt gibt es bei Youtube.

Den ersten Unfall mit Todesfolge hat es leider auch schon gegeben, eine Frau wurde im Oktober 2008 von der U-Bahn erfasst und getötet. Dies wäre wohl auch mit einer klassischen fahrergesteuerten U-Bahn passiert, überrascht hat mich aber trotzdem, dass es für die führerlose U-Bahn keinerlei Anpassung des Bahnsteigs gibt – keine Sicherungszäune etwa, die sich nur öffnen, wenn die U-Bahn im Bahnhof steht.

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Burger King vs. McDonald´s am Hauptbahnhof München

18. Januar 2009 · 1 Kommentar

cimg03171Diese Anzeige von Burger King hängt derzeit an einer Säule im Untergeschoss des Münchner Hauptbahnhofs. Isoliert betrachtet vielleicht gar nicht so spannend. Interessant wird es aber, wenn man weiß, dass McDonald´s eine Filiale im Untergeschoss des Hauptbahnhofs hat, vor der diese Anzeige genau hängt. Die beiden Filialen von Burger King hingegen sind im oberen Teil des Bahnhofs untergebracht.
Und was sonst noch auffällt? An keiner der anderen Säulen gibt es Werbung :-) Ich warte auf den Gegenschlag…

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London: Schuhe aus Sitzbezügen! – München Schuhe aus?

17. Januar 2009 · 1 Kommentar

Laut dpa kann man in London jetzt Schuhe kaufen, die aus den Sitzbezügen der Londoner Tube hergestellt werden. Die Sohlen dazu liefern die Reifen der bekannten roten Busse. Ab gut 60 Euro kostet das kuriose Mitbringsel, das einem guten Zweck dienen soll – pro verkauftem Paar wird ein Baum im Großraum London gepflanzt. 

Angeboten werden die Recycling-Schuhe von Above+Below.

Victoria-Line

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass das angenehm zu tragen ist, für mich undenkbar – das Blau der flauschigen Münchner Sitzbezüge eignet sich vielleicht eher zur Picknick-Decke. Doch Schuhe sind auch hier ein Thema – mithilfe einer aktuellen Kampagne der Verkehrsbetriebe sollen die Fahrgäste dazu bewegt werden, sich rücksichtsvoller zu verhalten – gegenüber anderen Mitfahrern und auch gegenüber den Verkehrsmitteln. 

Danke, dass Sie unsere Putzteams unterstützen.

 

 

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S-Bahn-Dialog zu Sarah Connor

17. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Zwei Mädchen, ca. 12 Jahre, morgens auf dem Weg in die Schule in der S-Bahn

A: Mein Hase ist gestorben.
B: – betroffen – Heute?
A: Nein, am 13. – kurzes Schweigen – Und vor fünf Monaten habe ich mir den Arm gebrochen, auch an einem 13.
B: Mhm, man sagt ja, der 13. ist ein Pechtag, aber das stimmt nicht, denn Sarah Connor hat an einem 13. Geburtstag. Kennst du Sarah Connor? Die hat sich jetzt von Marc getrennt.

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